1 Definition der Textsorte „Tagebuch“ (I)

„Jeder Versuch einer Definition ist sinnlos“

Die Definition der Tagebuchform ist, da sind sich bisher die Theoretiker einig, sehr schwierig, wenn nicht unmöglich: „Jeder Versuch einer dogmatisch-präzisen Definition des Tagebuchs scheint daher sinnlos.” (Jurgensen 1979: 10)  „Ebenso wenig wie an Vollständigkeit ist an eine eindeutige und gültige Definition zu denken […]” (Wuthenow 1990: IX)

Das steht in seltsamem Widerspruch zu der Tatsache, dass der Begriff im normalsprachlichen Gebrauch recht unproblematisch ist, wie derselbe Wuthenow wenig später konstatiert: „Was ein Tagebuch ist, meint jeder sofort zu wissen: […]” (1).  Was dann allerdings dieser Rechtfertigungsformel folgt, ist ein verwaschener Definitionsversuch, der offenbar wissenschaftlichen Anforderungen nicht ausgesetzt werden soll. Möglichst schnell rettet man sich daher vom unsicheren Boden der Theorie auf das vermeintlich überschaubarere Gelände der materialbezogenen Darstellung:

„Was eine Theorie des Tagebuchs betrifft, so wird sie, wie ich hoffe, ansatzweise doch den folgenden Abschnitten der Darstellung inhärent sein.” (Wuthenow 1990: X)

Diese Hoffnung trügt. Wenn ein theoretisches Fundament fehlt, kommt auch die Auseinandersetzung mit konkreten Texten der Tagebuch-Literatur nicht hinaus über vage Umschreibungen und feuilletonistische Mutmaßungen über das ‚Wesen’ des Tagebuchschreibens.
Jurgensen (1979: 11) räumt das in schöner Offenheit ein: Es bleibe nur „der Versuch einer phänomenologischen Bestimmung, einer beschreibenden Aufzählung von wesentlichen Eigenschaften”. Und das ist durchaus repräsentativ für die gängige Praxis der übrigen neueren Untersuchungen zum Tagebuch, die von Boerner (1969), Kieser (1975), Görner (1986), Vogelgesang (1971, 1985), Wuthenow (1990) und Guntermann (1991) stammen.

Durchaus üblich ist es auch, weil man mit einer textbezogenen Definition nicht weiterkommt, den außerhalb des Textes stehenden „Autor” ins Spiel zu bringen – eine voreilige Ausflucht, die der prekäre Status des Tagebuchs allerdings nahe legt, zu dem ja (wie etwa auch bei der Autobiographie) der formale Bezug auf den Autornamen gehört.

„Der Versuch einer Gattungsbestimmung des literarischen Tagebuchs durch das bloße Zusammentragen und Isolieren einzelner ‚Stilelemente’ muss scheitern, solange nicht die Rückbindung an das Werk des Autors erfolgt, der Versuch unternommen wird, ‚im Tagebuch den Ursprung literarischer Gestaltung’ ausfindig zu machen.” (So Guntermann 1991: 33, der hier gegen Kieser und für Jurgensen Stellung nimmt.)

Immerhin schließt Guntermann, was keineswegs selbstverständlich ist, im Folgenden die Projektion der biographischen Privatperson des Autors (in diesem Fall Kafkas) in den Text aus. Er will auf der literarischen Ebene bleiben, zielt dabei jedoch auf  „das Porträt des Schriftstellers als eines Schreibenden”, auf eine Theorie künstlerischer Produktion also, anstatt zuerst einmal den „Schreibenden”  als geschriebene Figur zu analysieren, als Funktion des Tagebuchtextes, zu dessen wesentlichen Eigenschaften es gehört, dass er den Schreibakt offen oder unterschwellig mitthematisiert (34).

Diese Funktion wird auch durch Jurgensens durchaus zutreffende Formel vom „literarischen Ich” des Tagebuchs nicht klar genug, der gemäß z.B. auch das Ich in Anne Franks Tagebuch wie jedes Tagebuch-Ich „fiktional” ist (was nichts mit Fälschung zu tun hat).
Auch Jurgensen analysiert dieses „literarische Ich” nicht konsequent als Funktion des Textes, sondern weicht vorschnell aus auf Verallgemeinerungen über den langwelligen kulturgeschichtlichen „Prozess einer Literarisierung des Ichs”, der scheinbar die Tagebücher von Goethe, Kierkegaard, Kafka, Thomas Mann, Frisch und Handke verbindet.

Mit dieser Arbeitshypothese ließe sich immerhin auf der Basis minutiöser Textanalysen eine präzise Untersuchung der Voraussetzungen und Regularitäten dieses Prozesses beginnen, die bei Jurgensen eben gerade nicht stattfindet. Die zwar richtige, aber allzu verwaschene Formel von der Literarität des Tagebuch-Ichs hat hier kaum praktische Folgen. Stattdessen wird mit leichter Hand ein kühner Bogen über mehrere grundverschiedene literarische und kulturelle Epochen hinweg geschlagen und die Tagebuchtexte selbst nur als Stichwortgeber für das benutzt, was man bereits wusste, bevor man sich mit ihnen beschäftigte.

Um Missverständnissen aus dem Weg zu gehen: Was Guntermann, Jurgensen und andere im Auge haben, sind an sich legitime literaturwissenschaftliche Fragestellungen. Man kann wie Jurgensen anhand der Tagebücher seit Goethe die Geschichte der Subjektkonzeptionen untersuchen wollen, man kann wie Guntermann (1991: 34) nach „Mustern des Schreibens” suchen, mit einem „neuen Ansatz, der […] zwischen öffentlichem Anspruch und privater Gültigkeit, Leben und Werk, Biographie und Literatur” vermittelt, man kann natürlich auch die literaturpsychologische Frage nach der biographischen Person stellen, deren Spur das Tagebuch auch ist, oder die Frage nach der soziokulturellen Situation, der das Tagebuch angehört und die es widerspiegelt. Nur ist es bislang so, dass solchen Fragestellungen in der Praxis das textanalytische Fundament fehlt. De facto werden Tagebuchtexte eben doch, aller „Literarität” zum Trotz, die v.a. Guntermann, Jurgensen und Vogelgesang hervorheben, als Informationsreservoir betrachtet, aus dem man sich ohne besondere Schwierigkeiten bedienen kann.

Vollständige und exakte Analysen des Tagebuchtextes als eigenständigem semantischem Raum werden in der bisherigen Sekundärliteratur weder theoretisch befriedigend vorbereitet noch gar praktisch durchgeführt. Das würde nämlich die Analyse des referentiellen Bildes von der „ Welt” und vom „Selbst”, das der Text entwirft, ebenso voraussetzen wie die Analyse der eigentlich „literarischen” Dimension des Textes, d.h. des komplexen Gefüges von Bedeutungen und Motiven, das sich in einem Tagebuch prinzipiell nicht anders als etwa in einem Gedicht aus den Worten und Begriffen selbst ergibt.

Die literarische Textsorte „Tagebuch“

Im folgenden gehe ich davon aus, dass sich das Tagebuch sehr wohl präzise und doch nicht dogmatisch definieren lässt, und zwar als empirische Textsorte und nicht normativ-ästhetisch als Gattung. Das hat nichts mit der Leugnung einer besonderen sprachlichen Qualität von „Literatur” im engeren Sinn zu tun, wie der immer noch gängige Vorwurf gegen linguistische oder strukturale Textsortentheorien lautet. „Literatur” (als Kunst) ist nicht das Gegenteil von „Text”, sondern durchaus von dieser Welt und besteht prinzipiell aus denselben sprachlichen Elementen wie jede profane Äußerung.

Überhaupt nur dann, wenn man entgegen der Ansicht, die z.B. Weissenberger (1985: 2) vertritt, „die poetische Literatur auf die Ebene von bloßen Texten” reduziert, kann man sichtbar machen, wie durch den unterschiedlichen Gebrauch der Sprache und der literarischen Form (hier: der Tagebuchform) besondere Aussagen getroffen werden können, die komplexer und vielleicht auch tiefgründiger sind als die Aussagen sprachlich und formal konventioneller Tagebuchtexte. Aber auch umgekehrt wird der Begriff der „Literatur“ durch eine solche Untersuchung gerade bereichert: Es ist die besondere Erfahrung der Tagebuch-Literatur nach 1950, dass die konventionelle dichterische Sprache wesentliche Dimensionen menschlicher Erfahrung ausschließt, die in normalsprachlichen Tagebüchern wenn schon nicht aufgeschlüsselt, so doch wenigstens aufbewahrt sind.

Eine Definition des Tagebuchs (bzw. des Diariums) als literarischer Textsorte, wie sie hier beabsichtigt ist, muss drei Forderungen erfüllen, die Philipp Lejeune (dt. 1994) in seiner Gattungsanalyse der Autobiographie aufgestellt hat:

Grundlage muss der Text sein, die einzige konkret greifbare Grundlage jeder Literaturwissenschaft, d.h. die Definition muss erstens möglichst genau auf konkrete Textmerkmale bezogen sein und zweitens deren textinterne Funktionen erfassen (7).

Die gleichzeitige und historische „Vielfalt der Kommunikationsweisen, der inneren Strukturen und der Werkinhalte” (401) muss abgedeckt sein, d.h. die Definition darf Texte, die normalsprachlich sinnvoll als „Tagebuch” oder als „diaristisch” bezeichnet werden können (oder konnten), nicht deshalb ausschließen, weil sie versteckten ästhetischen oder philosophischen Postulaten nicht genügen.

Und die Definition muss es ermöglichen, alle empirisch gegebenen Varianten von Tagebuch-Literatur (z.B. journales intimes, Logbuch/Buchführung, Werktagebücher, Reisetagebücher etc.) befriedigend theoretisch einzuordnen und ihre Eigenarten zu analysieren, ohne sie dabei auf ein schematisches und widerspruchsfreies „Oppositionssystem” von Idealtypen zu reduzieren (400f.).

Diese Anforderungen werden von keiner der bisher vorliegenden Theorien bzw. Definitionen des Tagebuchs erfüllt. So ist es etwa durchaus nicht selbstverständlich, dass die Definition alle empirischen Texte und Texttypen abdecken muss, die normalsprachlich als Tagebuch im weiteren Sinne bezeichnet werden können.

Zwar geht man allgemein von der vortheoretischen Gewissheit aus, dass eine Autobiographie oder eine Sammlung von Briefen nicht unter den Oberbegriff  „Tagebuch” zu rechnen sind, was er aber umfasst, ist umstritten. Meistens wird unausgesprochen als Idealtyp des Tagebuchs so etwas verstanden wie ein „Journal emphatischer Subjektivität in der Tradition des 19. Jahrhunderts“. Aber bereits die historischen Journale, die dann gerne aufgezählt werden, sind durchaus uneinheitlich: Das journal intime Amiels, das Journal der Brüder Goncourt, das Tagebuch Hebbels und das Tagebuch Goethes unterscheiden sich thematisch und strukturell sehr deutlich. Und was fängt man mit Robert Schumann an, „der in seiner peniblen Art seit April 1846 im gemeinsamen Haushaltsbuch Verausgabungen des Geistes und des Fleisches, Ereignisse des Tages und der Nacht verzeichnete”, u.a. indem er die ehelichen Geschlechtsakte mit einem „F” vermerkte (Schneider 1992: 345f.)?

Intim, ohne Zweifel, aber kein „journal intime”, ebensowenig übrigens wie Thomas Manns Tagebuch, in dem er Buch über seine Alterserektionen führte. Schumanns Haushaltsbuch gehört, anders als es Guntermann (1991: 8) will, jedenfalls im vortheoretischen Sprachverständnis sehr wohl zur Textsorte „Tagebuch”, ebenso wie z.B. das berühmte Logbuch, das bei der Leiche des Südpolforschers Scott gefunden wurde.

Natürlich ergeben sich auch Schwierigkeiten, wenn man von diesem normalsprachlichen Tagebuchbegriff ausgeht, aber diese sind durchaus überwindbar. Zum Beispiel kann ein literarischer Text „Tagebuch” heißen, der wie etwa Bölls Irisches Tagebuch formal offensichtlich keines ist. Die Funktion dieses Titels lässt sich hier jedoch leicht bestimmen: Er soll signalisieren, dass der durchgearbeitete und in thematische Kapitel aufgeteilten Erzähltext aus dem subjektiven und ‚authentischen’ Material eines Reisetagebuchs gewonnen wurde.

Schwieriger ist der Fall von Texten, die im Sinne der formalen Definition, die ich weiter unten geben werde, „Tagebücher” sind, aber normalsprachlich nicht als solche bezeichnet werden. Das trifft etwa auf viele Bücher zu, die „Aufzeichnungen” ohne ausdrückliche Datierung enthalten. Sie sind m.E. dann dennoch sinnvoll als „Tagebuch” zu klassifizieren, wenn sich nachweisen lässt, dass trotz fehlender Datierungen die Textabschnitte einzelnen Zeitpunkten zugeordnet und chronologisch angeordnet sind. Es genügt dann also für die Zurechnung zur Textsorte „Tagebuch“, dass trotz fehlender Merkmale auf der Textoberfläche deren Funktionen implizit im Text enthalten sind.

Abgrenzungsversuche

Obwohl die Definition also alle empirischen Tagebuchtexte umfassen muss, genügt umgekehrt nicht der gern praktizierte Rückgriff auf die normalsprachliche Einteilung historisch gewachsener Textsorten alleine, gemäß der undeutlichen Vorstellung, dass jede kulturell eingeführte Textsorte, die einen eigenen Namen trägt, eine „Gattung” oder ein „Genre” darstellen müsse. Boerner und Jurgensen versuchen in diesem Sinne, das Tagebuch durch Abgrenzung von „verwandten literarischen Formen” gleichsam ex negativo zu bestimmen. Das kann jedoch bestenfalls eine Hilfskonstruktion sein, um auf diesem Wege zu präzise formulierten Merkmalen des Tagebuchs selbst zu gelangen (was Boerner und Jurgensen kaum gelingt).

Es genügt nicht, wenn man wie Boerner (1969: 12) oder Jurgensen (1979: 9) gezeigt hat, dass ein Brief, eine Autobiographie, eine Chronik und eine Zeitung (die französisch „journal” heißt) kein Tagebuch sind. Wenn man den interessantesten Fall, den Brief (genauer wohl: eine Serie von Briefen, die als Einheit präsentiert wird), unter die Lupe nimmt, werden die ebenso schwierigen wie zumeist marginalen Probleme deutlich, in die man sich verwickelt, wenn man auf der Ebene des naturgemäß unscharfen Normalsprachgebrauchs bleibt.
Der Vergleich mit dem Brief erbringt immerhin ein handfestes Merkmal: Das Tagebuch ist nicht dialogisch, d.h. es hat keinen festen Adressaten. Wie noch zu zeigen sein wird, ist damit aber noch nicht befriedigend geklärt, inwiefern das Tagebuch „monologisch” ist bzw. was das genau bedeutet. Auch bleibt die Grenze immer noch undeutlich: So kann eine zeitlich engmaschige Sammlung von Briefen oder Briefkopien durchaus diaristischen Charakter annehmen, wenn eine monologische Sprechhaltung vorherrscht (was bei sehr vertrauten Adressaten gelegentlich der Fall ist).

Das „Tagebuch” zu nennen, ist aber nur dann sinnvoll, wenn solche Briefe vom Autor durch Einlegen in ein konventionelles Tagebuch in einen formalen Zusammenhang (eben den eines „Buches”) gebracht und so auch als ‚authentische’ Selbstaussage autorisiert werden (das tut z.B. Brinkmann in Rom, Blicke). Für Freunde der Scholastik ließen sich weitere Grenzfälle anfügen.1 Solche Erörterungen sind aber dann überflüssig, wenn eine Definition gefunden ist, die die Funktionsweise des Tagebuchtextes nicht kontrastiv, sondern aus sich selbst heraus erklärt.

Umschreibungen

Auch der Versuch einer inhaltlichen Bestimmung der Gattung führt nicht weiter. Er wird zwar regelmäßig unternommen, anscheinend aber wider besseres Wissen und eher als Verlegenheitslösung, die über das Fehlen einer präzisen formalen Definition hinwegtäuschen soll.
Grundsätzlich erkennt man sehr wohl, dass in einem Tagebuch von allem die Rede sein kann. „Das Tagebuch kennt keine inhaltlichen Beschränkungen.” (Meid 1993: 418)  Es kann „auf äußere, politische wie persönliche, private, gar intime Begebenheiten und auf Erfahrungen, Gesehenes wie Gehörtes, Träume, Erwägungen, Stimmungen, auch auf Gelesenes bezogen” sein (Wuthenow 1991: 1). Klar ist somit nur, dass keine klare Zuordnung möglich ist:

„Festzuhalten bleibt indes zunächst der problematische Ort des Tagebuchs auf der Grenzlinie zwischen Innen und Außen, Welt- und Icherfahrung, Ferne der Beschreibung und Nähe der Reflexion; auf das andere und das Selbst, die Mehrzahl der Dinge und die Einzahl des Pronomens der ersten Person, auf alles außer sich und sich selbst richtet sich das Schreiben im Tagebuch und gewinnt darin die Vollzahl seiner Merkmale als reflexive Gattung.“ (Guntermann 1991: 10)

Guntermann begnügt sich mit einer solchen wolkigen Umschreibung, weil er aus dem Scheitern der Bemühungen, durch „kontrastive Bestimmungen” zu den „eigentlichen Merkmalen für die ‚Textsorte’ Tagebuch zu kommen”, schließt, dass solche Merkmale ganz grundsätzlich nicht aus dem Text selbst abgeleitet werden können (9, 33).

Bruchstücke

Wenn man sich mit diesem defaitistischen und im einzelnen nicht begründeten Standpunkt nicht begnügen will, bleibt nur, aus dem schwer überschaubaren Dickicht der Umschreibungen, die allgemein verbindliche Definitionen vertreten, die Bestimmungen herauszufiltern, die sich auf die formalen Charakteristika des Textes selbst beziehen (und nicht auf den Inhalt oder die „Funktion für den Autor”). So lassen sich doch einige formale Merkmale gewinnen, die übereinstimmend für notwendig erachtet werden, um einen Text der Textsorte „Tagebuch” zuzurechnen:

Der erwähnte monologische Charakter; die „Identität von Autor, ‚Erzähler’ und Hauptfigur” (Vogelgesang 1985: 185); die ausdrückliche oder unausdrückliche Präsenz des schreibenden Subjekts im Geschriebenen (wobei allerdings das schreibende Subjekt des Textes grundsätzlich kurzschlüssig mit dem Autor gleichgesetzt wird); schließlich die „offensichtliche Zeitbezogenheit” (ebd.), die erkennbare Getrenntheit der einzelnen Textteile, die jeweils einem Zeitpunkt zugeordnet und insgesamt zu einer chronologischen Folge geordnet sind (Boerner 1969: 11) und so auch den oft betonten Eindruck der Unabgeschlossenheit bzw. der prozessualen ‚Offenheit’ erzeugen.

Solche Bruchstücke gilt es nun zu einer kohärenten und systematischen Definition weiter zu entwickeln, die Jurgensens fahrlässige Gleichsetzung von Präzision und Dogmatismus Lügen straft.

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